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So baut man ein Windkraftwerk

Damit eine Windkraftanlage mit 65m Nabenhöhe auch sicher steht, ist ein solides Fundament notwendig.
Es hat einen Durchmesser von 10 m, in der Mitte eine Höhe von ca. 1,50 m und enthält sehr viel Stahlmatten. Durch die Schläuche in der Mitte weden später die Stromkabel gezogen.

 

Der obere Teil des fertigen Fundaments.
Mit den kreisförmig angeordneten Stehbolzen wird der Turm auf das Fundament aufgeschraubt.

 

 

Die Windkraftanlage hat eine Leistung von 600 kW bei einer Spannung von 400 V. Zur Einspeisung der Energie in das
20 kV Netz des Energieversorgers
ist eine Trafostation erforderlich.

 

Der Turm (Gesamthöhe 63 m) wird in drei Teilen angeliefert. Mit Hilfe eines 600t Kranes werden die Turmsegmente aufgestellt, übereinander gesetzt und verschraubt.

Das unterste Segment wird mit einem Laser ausgemessen, damit der Turm auch gerade steht.

 

Nach der Montage des Maschinenhauses wird der Rotor (incl. Generator) mit den Blättern verschraubt.

Anschliessend wird die komplette Einheit an zwei Haken angehoben, in der Luft in die Senkrechte gedreht und an den Maschinenträger geschraubt.

 

 

So sieht die fertig errichtete Enercon Windenergieanlage aus.

Die Nabenhöhe beträgt 65 m, der Rotordurchmesser 44 m.

Der Jahresertrag beträgt ca. 1,3 Mill. KWh pro Jahr an diesem Standort.